Franchise-History: Luciano Benetton è tornato

Die Erfolgsgeschichte begann vor mehr als einem halben Jahrhundert: Zu Beginn der 60ziger Jahre putze Luciano Benetton als Hemdenverkäufer die Klinken der Modehändler im Norden von Italien. Der Durchbruch im hart umkämpften Modemarkt gelang aber erst mit Pullovern, die seine Schwester in Heimarbeit mit einer Strickmaschine fertigte. Den Grundstock für seine Passion verdiente der Capo des Benetton Clans mit dem vertikalen Vertrieb seiner Trend-Mode, das einem Franchise-System ähnelt. Damals war die Bilanz noch ungetrübt: Die zweite Umsatzmilliarde in Sicht und das Shop-Netz umspannte den Globus.

1966 eröffnete im venetianischen Städtchen Belluno der erste Benetton-Shop. Mit dem Wandeln zur Kultmarke des letzten Jahrhunderts entstand ein internationale Unternehmen: United Colors of Benetton. Und die Masche mit der bunten Maschenwaren für die Masse bescherte den Machern reichlich Mammon. Nach der „Forbes“-Liste der Milliardäre besitzt jeder einzelne des Quartetts ein Vermögen von 3,7 Milliarden US-Dollar.

Ende des Jahres 2017 kehrte Luciano Benetton, der strategische Kopf der Familie, jetzt aus dem Ruhestand zurück. Der Grund: nach zwei verlustreichen Jahren als exekutiver Verwaltungsratspräsident an die Spitze des Aufsichtsrats  und verkündete die Remedur seines Lebenswerkes United Colors of Benetton. Welche Rolle dabei Franchising spielt bleibt allerdings offen, denn nur mit einem Lieferkontrakt ausgestattet tragen die Betreiber der Shops das volle Risiko. mehr…

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