Franchiseverband bringt sich in Jamaika-Verhandlungen ein

Es gibt gute Nachrichten – Bündnis 90/DIE GRÜNEN, CDU/CSU und FDP legen bei den Sondierungsrunden einen besonderen Fokus auf das Thema Unternehmensgründung in Deutschland. In der sogenannten Sondierungsgruppe Wirtschaft werden explizit verbesserte Rahmenbedingungen für Gründer, der Bürokratieabbau bei der Unternehmensgründung sowie eine effizientere Gründungsförderung als politische Ziele für die kommende Legislatur definiert. Der Deutsche Franchiseverband steht im kontinuierlichen Austausch mit den Verhandlern, um die Positionen der Franchisewirtschaft darzulegen. In diesem Zusammenhang wurde das Positionspapier des Deutschen Franchiseverbandes sowie drei weiterer Spitzenverbände den möglichen Koalitionären übermittelt.

Das Positionspapier Existenzgründungsförderungsgesetzt können Sie hier nachlesen: Positionspapier Gründungsförderungsgesetz DFV, BDD, CDH, ZGV

Die Gründungsförderung muss neu gedacht werden

Durch eine gesetzliche Verankerung des Gründungsgeschehens wird jene Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland manifestiert. Gründungskultur und Unternehmenskultur wird somit die Geltung zugebilligt, die sonst nur in Sonntagsreden proklamiert wird. Das Land der Dichter und Denker lebt von geistigen Werten, Bildung und Weiterbildung. Ein Unternehmen zu gründen erfordert Mut und Courage. Gleichzeitig sind die Gründung und der Aufbau eines Unternehmens in beruflicher Hinsicht die Schule des Lebens schlechthin. Daher ist es an der Zeit eine Gründerkultur nachhaltig in das gesellschaftliche Bewusstsein zu verankern und die Wichtigkeit und Ernsthaftigkeit gelebten Unternehmertums hervorzuheben. Denn Unternehmensgründungen schaffen Innovation und Wettbewerbsfortschritt. Gleichzeitig sind diese mit einem hohen existenziellen Risiko für den Gründer verbunden. Bürokratische Hürden und Intransparenz bei möglichen Förderungen schaffen Unsicherheit und werden dem wirtschaftlichen Risiko als Bürde noch mit aufgelegt. Ein Existenzgründungsförderungsgesetz schafft Klarheit. Klarheit im Bereich der Zuständigkeit, Klarheit im Bereich der Auszahlungs- und Rückzahlungsmodalitäten sowie Klarheit über die Ernsthaftigkeit, die Unternehmensgründern entgegengebracht werden soll.

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