Milliarden Dollar Start-up

Das Start-up Celonis wurde 2011 als Ausgründung der Technischen Universität München in der Vorgründungsphase mit einem EXIST-Gründerstipendium von über 83.000 Euro vom BMWi gefördert. Heute ist aus dem ursprünglichen Drei-Personen-Team ein führender Anbieter im Bereich Process Mining mit über 400 Mitarbeitern und einem weltweiten Kundenstamm geworden. Im Rahmen einer Finanzierungsrunde wurde das Start-up kürzlich in den USA von Finanzexperten mit einer Milliarde Dollar bewertet. Damit ist das IT-Unternehmen das erste sogenannte Einhorn-Start-up, das direkt aus den Förderaktivitäten des BMWi entstanden ist.

Gründungsfreude stark getrübt

Das EXIST Programm ist richtig und kann gute Erfolge aufweisen, aber das Versäumnis der Politik gründerfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen bleibt dennoch weiter bestehen und eine über Legislaturperioden hinweg eingeleitete Strategie zur Unternehmerkultur ist weiterhin nicht zu erkennen, so der Deutsche Franchisverband (DFV) zur aktuellen Entwicklung. Die Große Koalition hat trotz Ankündigungen und im Koalitionsvertrag festgelegten Priorisierung von KMU Politik noch keinerlei signifikante Maßnahmen eingeleitet. Gute drei Jahre der politischen Gestaltung bleiben noch. Es gilt die Koalition weiter an ihre gemachten Wahlversprechen zu erinnern und eine echte Mittelstandsoffensive zu starten.

Mehr zu den Positionen des Deutschen Franchiseverbandes erfahren Sie hier: Warum Deutschland ein Gründungsförderungsgesetz braucht

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