Quo vadis “Kaufstadt”

Rene Benko

Nun ist es raus: In der tiefsten Corona-Krise werden Kaufhof und Karstadt geschlachtet. René Benko heißt der Mann am Zerlegetisch der Galeria-Karstadt-Kaufhof (GKK), Chef der österreichischen SIGNA Gruppe. Was da unter die Kreissäge kommt wird viel Blut kosten. Denn die Pandemie und damit der Konsumstau tat ein Übriges, um die seit Jahrzehnten um eine Neuausrichtung ringenden Warenhäuser vollends ins Wanken zu bringen. Im Juni wurde schließlich Tacheles geredet: 62 der 172 Filialen schließen und 20 der 55 Sporthäuser „Karstadt Sports“ dazu. Tausende Arbeitsplätze werden gestrichen.

Franchising im Gepäck

Eine Vorstellung wie nach der globalen Virus-Krise die City künftig Wohnen, Arbeiten und Einkaufen sinnvoll kombiniert und dabei auch noch die Lehren aus dem Corona-Lockdown zieht, vermittelt Benkos aktuelles Projekt in Bozen. Der WaltherPark, der dort entstehen soll, zeigt: ein multifunktionales Gebäude mit Shopping-Center, modernem Stadthotel, Wohnungen, Büros und Gastronomiebetrieben und Bars, geplant von Stararchitekt David Chipperfield. Der Masterplan eröffnet neue Chancen für die City, insbesondere für etablierte Franchise-Systeme, deren City-Top-Lagen bislang schon als weitgehend ausgeschöpft galten. (Fortsetzung in Kürze: “Kein Pardon für Denkmäler.”) mehr

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