Paulaner in Almaty

Lars Eckart von Paulaner, Gewinner des F-Management Awards 2020

Das nächste große Baby in Asien wird Anfang November eröffnet: Ein Bräuhaus von Paulaner in Almaty, der Kulturhauptstadt von Kasachstan. Lars Eckart, Managing Director der Paulaner Franchise GmbH freut sich auf den Termin und hat schon weitere Pläne. Auch für Deutschland, so der Dienst food-service.de.

Im Jahr 1992 startete das erste Bräuhaus in einem Anbau des Kempinski Hotels in Peking”, erklärt der Managing Director Lars Eckart auf dem diesjährigen Power Breakfast auf der Anuga in Köln. Damals war das mit 280 Sitzplätzen ein großes Haus, heute gehört es eher zu den kleineren – mittlerweile gibt es rund 50 Brauhäuser und Wirtshäuser weltweit, Schwerpunkt ist China. Lars Eckart war im vergangenen Jahr der Sieger in unserem Franchise Management Award 21 von Franchising.mag und franchising-network.de


Schnell sprach sich auch in dem riesigen Land herum, dass es da in Peking irgendetwas Besonderes gäbe. Zielgruppe waren von Beginn an die besserverdienenden Chinesen. Für den halben Liter hausgebrautes Bier zahlt man heute zwischen 10 und 12 Euro. Das Essen auf dem Menü ist bayrisch – so wie man es auch auf München kennt.

Faszinierende Geschichte

Das Faszinierende an dieser Franchise-Geschichte ist, dass Paulaner nun seit ein paar Jahren neben dem weiteren Ausbau in Asien die Re-Integration des Franchise-Modells in Deutschland vorantreibt. Am Potsdamer Platz können seit Sommer 2020 auf knapp 700 Quadratmetern bis zu 400 Gäste bayrische Wirtshauskultur und Münchener Lebensart hautnah erleben. Mit seinen rund 30 Crew-Mitgliedern transportiert Franchisenehmer Florian Scheidt das Lebensgefühl und die Gastfreundschaft der Münchener Biergärten und Gasthäuser direkt in die Herzen der Berliner und der wiederkehrenden Touristen – ganz gemäß des Mottos „von München in die Welt“.

Lars Eckart hat mit seinem Team in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsstandort-Experten Lagardère im August eine kleine Variante des Brauhauses mit 77 Quadratmetern Größe am Frankfurter Hauptbahnhof eröffnet. Für Deutschland bestehen weitere Pläne für die Eröffnung von Paulaner Standorten in unterschiedlichen Größen in Kooperation mit Franchise-Partnern. Wer hier Interesse hat, muss auch über das notwendige Kapital verfügen – die größte Variante mit eigener Mikro-Brauererei und einer Größe von 1.200 Quadratmetern verlangt nach einem Franchisenehmer-Invest von rund 3.000 Euro pro Quadratmeter.

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