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Partnerschaft auf Augenhöhe

Markus Spiegl mobilcom-debitel

Markus Spiegl ist ein Franchisenehmer der ersten Stunde von mobilcom-debitel. Der Itzehoer ist von der Zukunft der Marke überzeugt und lebt erfolgreich seinen Traum von der Selbständigkeit.

Als Franchisenehmer von mobilcom-debitel hat Markus Siegl (Jahrgang 1966) auch nach 23 Jahren Spaß bei der Arbeit im eigenen Shop auf der Feldschmiede 29 in Itzehoe. Seine Partnerschaft im Geschäftsleben wurde in dieser Zeit zwei Mal auf eine harte Probe gestellt. Als die mobilcom AG am Ende der Gründerphase im Jahr 2002 kurzfristig in eine wirtschaftliche Schieflage geriet, bekamen etliche der Franchisenehmer kalte Füße und flaggten um. Nicht jedoch Markus Siegl – er hielt dem Franchise-System die Stange, glaubte felsenfest an die Zukunft der Marke und eröffnete im Krisenjahr sogar noch seinen zweiten Shop in Elmshorn, den er heute mit einem Mitarbeiter nebst Azubi betreibt.

Seine heutige Position am Markt bestätigte seine Entscheidung voll und ganz. Mit beiden Shops – dem ersten in Itzehoe vis-à-vis vom Holsten Center auf 20 Quadratmetern und dem zweiten auf 30 Quadratmetern in Elmshorn – dreht er pro Jahr rund eine Viertelmillion Euro an Umsatz. Beide Standorte befinden sich in erstklassiger Lage in der Fußgängerzone und leben von der in Normalzeiten hohen Frequenz. Hinter dem Tresen stehen in Itzehoe der Chef und ein Mitarbeiter in Vollzeit. Unter der Woche pendelt Spiegl zwischen beiden Geschäften.

In die Branche verschlug es ihn eher zufällig. Der gelernte Stahlbaumechaniker arbeitete die ersten zehn Berufsjahren im erlernten Metier und war häufig auf Montage. Der Reiz, sich selbständig zu machen, entwickelte sich trotz des gut bezahlten Jobs. Ein Kollege gab ihm den Tipp, da gäbe es einen Handy-Shop, der so richtig brummen würde. Zunächst arbeitete Spiegl zwei Tage die Woche als Aushilfe. Über den Kontakt mit dem Vertriebsleiter von damals Mobilcom, der einen Standort-Betreiber für Itzehoe suchte, konkretisierte sich der Traum vom eigenen Laden. Markus Spiegl startete zusammen mit einem Freund in der Rechtsform einer GbR.

Start in den Boomjahren

Markus Spiegl erinnert sich gern zurück: „Das waren die Boomjahre. Die Handys wurden uns regelrecht aus den Fingern gerissen. Beratung? Kein Bedarf.“ Doch mit den leistungsstarken Produkten blieb das technische Verständnis der Masse auf der Strecke – Nerds ausgenommen. Markus Spiegl vergleicht den technologischen Sprung mit dem Computerprogramm Excel: „Die Mehrzahl der Nutzer beherrscht allenfalls zwei bis drei Prozent der im Programm steckenden Möglichkeiten.“

Der Beratungsbedarf stieg dementsprechend. Inzwischen profitieren stationäre Händler wie Markus Spiegl vom RoPo-Effekt – Research online, Purchase offline. Der aufgeklärte Kunde informiert sich im Netz über die Produkte und kauft dann letztlich doch im Shop, wo seine letzten offenen Fragen geklärt werden.

Mobilfunkverträge sind das sichere Fundament

Ob das gewünschte Produkt im Regal liegt oder nicht, spielt keine Rolle – dank eines ausgeklügelten Warenwirtschaftssystems in Kombination mit einem Online-Shop. Egal, ob der Kunde seine Ware im Shop erhält oder von mobilcom-debitel nach Hause geliefert bekommt, die Provision für den Verkauf – „Hybris“-Vergütung – ist dem stationären Partner sicher. „Anfangs hat es beim Online-Vertrieb etwas geknirscht“, räumt Spiegl ein, „das ist aber nun Geschichte.“

Wichtiger als der Hype um die neuesten Geräte sind für den Geschäftsmann die Vertragsabschlüsse. Der Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrages und die regelmäßige Verlängerung sichern seine geschäftliche Basis. Mobilfunkverträge sind die Haupteinnahmequelle: Rund 60 Prozent seines Jahresumsatzes erzielt er mit den Verträgen.

Online sowie offline präsent: Auf Facebook ist der Franchisenehmer aktiv. In Hands-on-Videos stellt er neue Smartphones vor. Aber auch die traditionelle Verkaufsförderung kommt nicht zu kurz: So lädt er mehrmals im Jahr zum Frühstück ein. Auf ein Brötchen und eine Tasse Kaffee kommen über den Tag zwischen 100 und 150 Interessenten zu ihm in den Laden und schauen sich um.

Das Beste aus allen Produktwelten

Es ist enorm viel Werbe-Power nötig, um im Wettbewerb Profil zu gewinnen und sich in den Köpfen der Kunden zu verankern. In Itzehoe konkurriert Markus Spiegl mit den Shops von Telekom, Vodafone und O2. In Elmshorn rangelt er mit einem freien Fachhändler um die Position des „Platzhirsches“. Im Vergleich zu den Mitbewerbern, die mit einem eigenen Mobilfunknetz im Ring stehen, kann Markus Spiegl seinen Trumpf ausspielen: Bei ihm bekommen die Interessenten das Beste aus allen Produktwelten.

In der Vergangenheit hat der engagierte Händler sogar Kurse an der örtlichen Volkshochschule geleitet und Senioren das Einmaleins der Smartphone-Nutzung beigebracht. Es gibt noch so viele Themen und Bereiche, in die man eintauchen kann. Der Markt ist für den Brancheninsider immer noch „sehr lebhaft“. Noch herrscht der 4G Mobilfunkstandard, künftig sollen mit der 5G Technik die letzten Funklöcher im Lande geschlossen werden. „Da ist noch viel Bewegung im Markt, das fasziniert mich. Sich mit der rasant ändernden Technik zu beschäftigen, begeistert mich noch immer wie vor 23 Jahren“, resümiert Markus Spiegl. „Dank des Franchise-Systems habe ich, trotz der Vielzahl der Produkte im TK-Markt, den Überblick behalten und als Kaufmann unter dem Dach einer starken Marke meinen erfolgreichen Kurs fortsetzen können“. Sein silbernes Geschäfts-Jubiläum feiert er 2022.

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