Ärger bei McDonald’s: Big Mac in der Klemme

Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) löscht “Big Mac” als eingetragene Marke aus dem Marken-Register, so berichtet der Dienst“Food Service“. Die Entscheidung geht zurück auf einen Antrag der irischen Quickservice-Kette Supermac’s. McDonald’s hatte Big Mac als eingetragene Marke 1998 bei der Behörde registriert.
Die Beschwerde Supermac’s zielte darauf ab, dass McDonald’s die Marke “Big Mac” registriert habe, aber in der EU nicht in den vorherigen fünf Jahren am Markt eingesetzt habe.

Supermac’s ist eine irische Quickservice-Kette, deren Expansion nach Großbritannien und weitere EU-Länder McDonald’s bislang mit dem Hinweis auf die Namensähnlichkeit rechtlich verhinderte. Derzeit äußert McDonald’s Enttäuschung und will Widerspruch einlegen.

Ärger mit Franchise-Nehmern

Damit nicht genug: In den USA gibt es offenbar Unstimmigkeiten zwischen McDonald’s und seinen Franchise-Nehmern. Laut einer internen Umfrage sind viele Franchise-Nehmer mit dem Cash Flow unzufrieden, zudem gibt es Ärger um die vom Konzern geforderten Modernisierungsmaßnahmen. Das berichtet das Fachmedium Restaurant Business und bezieht sich auf vorliegende interne Dokumente.

Der erste Stein des Anstoßes ist eine interne Umfrage, die von McDonald’s konzerneigener Franchise-Nehmer-Vertretung National Leadership Council (NLC) in Auftrag gegeben wurde. Dabei sagten beinahe neun von zehn Befragten, sie seien “unzufrieden” mit ihrem Cash Flow. 69 Prozent davon waren sogar “sehr unzufrieden”. Befragt wurden 1.154 McDonald’s-Betreiber, der größte Teil der Franchise-Nehmer in den USA. Die Restaurant-Betreiber beklagen gesunkene Besucherzahlen, höhere Betriebskosten sowie viele teure von McDonald’s geforderte Maßnahmen, die sich nicht auszahlten.

 

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